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Datenrettung bei Notebooks zum User-Forum Datenrettung bei Notebooks

Prinzipiell unterscheidet sich die Datenrettung bei Notebooks nicht von den Vorgehensweisen bei anderen Computern. Die Unterschiede liegen lediglich bei der Zahl der zur Verfügung stehenden Bootdevices und Schnittstellen zum Datensichern. Daher ist zunächst mal zu prüfen was im Einzelfall zur Verfügung steht.

· Ist ein Diskettenlaufwerk vorhanden und kann davon gebootet werden?
· Ist ein CD-ROM Laufwerk vorhanden und kann davon gebootet werden?
· Kann von USB Stick gebootet werden?

· Ist ein Brenner eingebaut oder anschließbar?
· Ist eine Netzwerkkarte eingebaut?


Ein mittels USB an ein Subnotebook anschließbares Disketten oder CD-ROM Laufwerk ist noch keine Garantie dafür das davon gebootet werden kann. Vorraussetzung ist dafür das das Bios des Gerätes im Setup die Möglichkeit bietet USB Devices als Bootmedien einstellen zu können oder während des Bootes ein Bootmenue (oft auf F 12) anbietet in dem USB oder bereits erkannte USB Geräte ausgewählt werden können. Alle neueren Geräte bieten jedoch diese Möglichkeit.

Sollte das der Fall sein haben Sie die Wahl eventuell von einer Bootdiskette (z.B. Win 95798/ME) zu booten, diverse Repair/Recovery CDs einzusetzen oder auch einen USB Stick mit BartPE oder Knoppix zu verwenden.
Nach einem erfolgreichen Booten von einem Rescuesystem können Daten mittels Brenner oder Netzwerkkabel (sofern vorhanden) gesichert werden.
Die jeweilige genaue Vorgehensweise funktioniert ebenso wie bei anderen PCs und steht daher in gesonderten Dokumenten.

Sollten das Notebook nicht diese Möglichkeiten bieten, empfiehlt es sich nicht die Notebookfestplatte zu booten (bei Viren oder teilweisen Datenverlust durch Hardwaredefekte - Datenrettung bei zerstörter Festplatte) sollten sie die Festplatte aus dem Notebook ausbauen. Auch zum Übertragen größerer Datenmengen ist die folgende Prozedur empfehlenswert.
Meist findet sich der Unterseite des Notebooks ein Deckel der verschraubt ist, unter dem sich die Festplatte befindet. Im manchen Fällen ist auch seitlich ein Deckel zu öffnen. Im Zweifelsfall hilft da die Bedienungsanleitung weiter die für fast alle Geräte auch auf der Internetseite des Herstellers zu finden ist.
Stecken Sie die Festplatte ab.

Da sich in Notebooks im Regelfall 2,5“ Laufwerke befinden können Sie diese nicht ohne weiteres an normale Computersysteme anschließen. Zu diesem Zweck gibt es im Fachhandel Schnittstellenanpassungen oder externe Gehäuse.

Die Schnittstellenanpassungen sind einfache „Verbinder“ die die Pins der kleinen Festplatte auf normale IDE Norm anpassen und auch die Stromzufuhr auf den für IDE-Festplatten normalen Stecker herausführt. Diese Zwischenstecker sind ausgesprochen preisgünstig. Die Festplatte kann damit z.B. als secondary Master Festplatte neben der Betriebssystemfestplatte eines anderen Rechners installiert werden.

Die externen Gehäuse hingegen werden als USB Geräte an einen beliebigen Rechner angesteckt (ausser Win95a und NT4). Der Vorteil hierbei ist das sowohl das Öffnen des Gehäuses als auch das Jumpern der Festplatte zu Master bzw. Slave entfallen. Die Kosten liegen hierbei jedoch etwas höher.
Erhältlich sind diese Anschlußmöglichkeiten bei Fachhändlern wie z.B. Conrad Elektronik, ELV.

Wenn sie nun den Computer mit der zusätzlichen Festplatte starten sollten Sie auf alle lesbaren Daten der Festplatte Zugriff haben. Sie können diese Daten nun kopieren, brennen oder auch die Festplatte nach Viren durchsuchen. Mehr Infos dazu finden Sie in den entsprechenden Dokumenten.



Für eventuelle Schäden oder Datenverluste übernehmen wir keine Haftung.

 

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